Fallstudien

Lehrgeld
Lehrgeld

Es sind Begebenheiten wie diese, die mich dazu gebracht haben, das Angebot der unabhängigen Internet-Beratung zu entwickeln:

1. An den Falschen geraten – viel Lehrgeld gezahlt

Sie kommt aus dem Gesundheitsbereich, erbringt seit vielen Jahren erfolgreich Dienstleistungen am Menschen, hat wenig Spaß und Interesse an der Technik – das Internet ist ihr unheimlich. Aber so langsam kommt es auch bei ihr an: wer keine eigene Internet-Seite hat, der oder dem nützt die beste Mundpropaganda nichts. Denn auch eine Empfehlung wird heutzutage noch einmal schnell im Internet überprüft. Eine Praxis-Homepage war also nun erforderlich. Auf Empfehlung landete sie bei einem Anbieter, der ihr kompetent und vertrauenswürdig erschien, und unterschrieb voller Respekt vor dieser ihr unbekannten Welt einen kostspieligen Vertrag.

Im Laufe der Zusammenarbeit stellte sich aber heraus, dass die Kommunikation zwischen Kundin und Dienstleister doch nicht so reibungslos lief, wie anfangs gedacht. Ihre Hemmungen und Besorgnisse, sich so offen im Internet zu präsentieren, und ihre daraus resultierenden sehr strikten Vorstellungen, was wie aussehen soll, wurden nicht konstruktiv aufgenommen. Es kam schließlich zum Zerwürfnis, aber der Vertrag galt immer noch.

Hätte sie ihre grundlegenden Fragen und Sorgen in Bezug auf ihre eigene Präsenz im Internet geklärt (= Unabhängige Internet-Beratung), bevor die eigentliche Ausführung in Auftrag gegeben wurde, wäre die Zusammenarbeit mit dem Dienstleister vielleicht erfolgreich gewesen oder sie hätte gewusst, welche Anforderungen sie an eine/n DienstleisterIn stellt, damit am Ende eine Website entsteht, mit der sie sich identifizieren kann.

2. Mein Sohn kann Webseiten bauen, so spare ich Geld

Dies hört man häufig: „Ach, eine Website ist ja heute ganz leicht gebaut, da gibt es Internet-Baukästen und mein Sohn ist Informatiker, der kann das auch.“ – Mag sein, Internet-Seiten gibt es wie Sand am Meer und wenn es nur darum geht, dass eine Website existiert, reicht es auch, sie einfach nur zur bauen. Handelt es sich aber um den Webauftritt für die eigene Existenzgrundlage (eigene Selbständigkeit) oder für den eigenen Verein / Verband, sollte die Website schon professionell sein, denn sonst ist sie kontraproduktiv.

Eine Website schadet mehr, als dass sie nutzt, wenn sie

  • veraltet ist (Inhaber und Inhaberinnen können sie nicht selbst pflegen),
  • bei Google & Co. nicht gefunden wird (keinerlei Suchmaschinen-Freundlichkeit),
  • grundlegende Layout-Regeln nicht eingehalten sind (man sieht ihr an, dass sie selbstgemacht ist),
  • wichtige Inhalte in Unübersichtlichkeit verschwinden,
  • die Zielgruppe die Botschaft nicht versteht,
  • teure Abmahnungen ins Haus flattern, weil Urheberrechte und Informationspflichten missachtet wurden …

Es spricht also nichts dagegen, wenn der Sohn oder die Tochter die Website schlussendlich erstellen. Aber wenn es nicht ihr Beruf ist, müssen Strategie und Konzept im vorhinein anderweitig geklärt werden, z.B. mit Unterstützung durch eine Internet-Beraterin.

Siehe auch: Einsatzmöglichkeiten der unabhängigen Internet-Beratung