Internationaler Frauentag (IFT) – Open House nachgeholt

Info- und Netzwerkmarkt Kölner Frauenorganisationen zum IFT

11. Juni 2022 (Sa)
14:00 - 18:00 Uhr

Stichwort: Gemeinsam Ziele erreichen

„Starke Frauen, starkes Köln!“ – Open House mit Workshops, Info- und Netzwerkmarkt der Kölner Frauenorganisationen, Café und Kinderbetreuung bei Bedarf.

Anlässlich des Internationalen Frauentags laden die Oberbürgermeisterin der Stadt Köln, die Kölner Gleichstellungsbeauftragte sowie das „Aktionsbündnis IFT“ Kölnerinnen traditionell zu Feierlichkeiten ein. Coronabedingt wurden diese auf Samstag, 11. Juni 2022 verschoben. Wegen der Bauarbeiten zwischen den Rathäusern in der Altstadt und den Renovierungsarbeiten in der Piazzetta wird zudem in das Bürgerhaus Stollwerck ausgewichen.

Seit 2012 organisiert der Arbeitskreis Kölner Frauenvereinigungen den ‚Markt der Möglichkeiten‘ mit zahlreichen Info-Tischen von Kölner Frauenorganisationen bei der Weltfrauentagsveranstaltung im Rathaus; so auch dieses Jahr. Ansprechpartnerin dafür ist: Dr. Marita Alami, info@akf-koeln.de

Programm:

14 bis 18 Uhr – Markt der Möglichkeiten & Netzwerk-Café
Besucher*innen und Aussteller*innen schätzen die gute Atmosphäre auf dem „Markt der Möglichkeiten“, die Bandbreite der Informationen sowie die Kooperationsmöglichkeiten, die sich durch den direkten Austausch ergeben. Im Großen Saal können Sie sich selbst ein Bild machen!

Ihnen knurrt der Magen und Sie brauchen einen Koffein-Kick? Unser Netzwerk-Café auf der Empore des Großen Saals steht mit kostenlosem Kaffee und Kuchen bereit. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich bei einer Tasse Kaffee zu vernetzen!

14.30 Uhr – Workshops und Fachvorträge

„Tradition Mord“ – Lesung zum Thema Femizid
Jeden Tag versucht ein Mann seine (Ex-)Frau zu töten. Jeden dritten Tag gelingt der Femizid. Von „Beziehungstaten“ ist dann die Rede. Wenn überhaupt davon die Rede ist. Denn in der Regel erfahren diese Fälle eine geringe mediale Aufmerksamkeit – im Gegensatz zu den sogenannten Ehrenmorden. Der Roman „Tradition Mord“ von Sarah Kessler widmet sich genau diesem Konflikt und hinterfragt dabei die Wechselwirkung gesellschaftlicher Konventionen und Beziehungsgefügen.

Referentin: Sarah Kessler, www.sarahbration.de

Gendermedizin: Frauen und Männer – ähnlich und doch nicht gleich!
Trotz aller Gemeinsamkeiten unterscheiden sich Männer und Frauen hinsichtlich des Auftretens von Erkrankungen. Auch im Hinblick auf Erkrankungsalter, -verlauf, Schweregrad und dem Ansprechen auf Therapien zeigen sich deutliche Unterschiede. Biologisches Geschlecht und soziokulturelle Geschlechterrollen sind sowohl in der klinischen Medizin als auch in der biomedizinischen Forschung relevant. Maßgeschneiderte Diagnostik, Intervention und Prävention für Frauen und Männer müssen neben biologischen auch soziale Besonderheiten der Geschlechter berücksichtigen. Die Ursachen von Geschlechterunterschieden und deren Relevanz für Gesundheit und Krankheit sowie die konsequente Anpassung der Präventions- und Therapiemaßnahmen rücken zunehmend in den Fokus aktueller Forschungsaktivitäten. Hier gibt es den aktuellen Stand zum Thema.

Referentin: Prof. Dr. Anke Hinney, www.uni-due.de/ekfg/ekfg_portrait_prof_dr_anke_hinney.php

16 Uhr – Workshops und Fachvorträge

Frauen und Finanzen
Geldanlage ist Männersache? Von wegen. Selbst ist die Frau! Doch wie werden Sie eine erfolgreiche Investorin? Dies erfahren Sie in unserem interaktiven Workshop. Die Beraterinnen der Sparkasse KölnBonn werden Ihnen wichtige Informationen mit auf den Weg geben und stehen Ihnen für Ihre Fragen zur Verfügung.

Referentinnen: Jutta Arentz, Annett Jäger, Marita Kronenberg, Stefanie Schulze, Sophia Schwind

Unterstützung sozialer Projekte – am Beispiel der Ukraine-Hilfe
Viele Frauenorganisationen unterstützen soziale Projekte und benötigen Sachmittel. Doch oft fehlt es an geeigneten Sachspenden. Eine Quelle, um diesen Bedarf günstig und mit fabrikneuen Produkten zu decken, ist die gemeinnützige innatura aus Köln. Seit 2013 wurden über 2.500 gemeinnützige Organisationen in ganz Deutschland mit Sachspenden versorgt. Am Bedarf der Menschen, die aus der Ukraine geflüchtet sind, aber auch für die Hilfe in der Ukraine und in umliegenden Ländern wird gezeigt, wie innatura gemeinnützige Arbeit unterstützen kann.

Referentin: Dr. Juliane Kronen, www.innatura.org

Hier ist die Einladung: www.ift.koeln

Veranstalterinnen

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Veranstaltungsort:
Bürgerhaus Stollwerck