Mein Sohn kann Webseiten bauen, so spare ich Geld

Websites von Laien
Komplexes Feld

Dies hört man häufig: „Ach, eine Website ist ja heute ganz leicht gebaut, da gibt es Internet-Baukästen und mein Sohn ist Informatiker, der kann das auch.“ – Mag sein, Internet-Seiten gibt es wie Sand am Meer und wenn es nur darum geht, dass eine Website existiert, reicht es auch, sie einfach nur zur bauen. Handelt es sich aber um den Webauftritt für die eigene Existenzgrundlage (eigene Selbständigkeit) oder für den eigenen Verein / Verband, sollte die Website schon professionell sein, denn sonst ist sie kontraproduktiv.

Eine Website schadet mehr, als dass sie nutzt, wenn sie

  • veraltet ist (Inhaber und Inhaberinnen können sie nicht selbst pflegen),
  • bei Google & Co. nicht gefunden wird (keinerlei Suchmaschinen-Freundlichkeit),
  • grundlegende Layout-Regeln nicht eingehalten sind (man sieht ihr an, dass sie selbstgemacht ist),
  • wichtige Inhalte in Unübersichtlichkeit verschwinden,
  • die Zielgruppe die Botschaft nicht versteht,
  • teure Abmahnungen ins Haus flattern, weil Urheberrechte und Informationspflichten missachtet wurden …

Es spricht also nichts dagegen, wenn der Sohn oder die Tochter die Website schlussendlich erstellen. Aber wenn es nicht ihr Beruf ist, müssen Strategie und Konzept im vorhinein anderweitig geklärt werden, z.B. mit Unterstützung durch eine Internet-Beraterin.

Siehe auch: Einsatzmöglichkeiten der unabhängigen Internet-Beratung